„Jugend stärken im Quartier“(JustiQ) ist der ungewöhnliche Name einer Aktion, die bundesweit Aktionen anbietet, um Jugendlichen neue Perspektiven zu bieten vor allem auch hinblicklich einer sozialen Stadtentwicklung.

Daraus entstand in Schwalmstadt über die Berufshilfe Hephata das Mikroprojekt „Graffiti in der Schule“, welches von Fritz Gatzke und Tanja Sawatzky initiiert wurde. In der letzten Märzwoche kam dazu der Graffitikünstler Jackules in die Schule im Ostergrund, um mit den Klassen H8 und R9 und den beiden Klassenlehrern Frau und Herr Leißner an zwei Tagen die Kunst des Sprayens umzusetzen.

Hierzu setzten sich die Schüler als erstes mit dem Sprayen und verschiedenen Techniken auseinander. Wie gestalte ich meinen Entwurf, wie setze ich die Schriften ein, wir wirken sie und wie kann ich meine Ideen auf die Wand bringen? Jackules unterstütze die Mädchen und Jungen dabei tatkräftig mit seinem Wissen, bevor es an die Dosen ging. „Er hat mir zum Beispiel erklärt, dass das Verlaufen der Farben drop genannt wird“, sagte Lena Wehnhard aus der H8. Sie brachte am Ende des Projekttages ihr Initial „L“ in zarten, verlaufenden Lilatönen auf die Leinwand. Auch Silas und Tim stimmen ihrer Mitschülerin bei. „Das hat richtig Spaß gemacht“, erklärte Tim, dem vor allem die riesige Abwechslung zum sonstigen Unterricht Spaß gemacht habe. Und Silas konnte viel Neues erfahren, denn für das Graffitisprühen interessierte er sich schon vorher.

Vor allem die professionelle Anleitung durch den Kasseler Graffitikünstler Jackules befanden alle Schüler*Innen für sehr gut, bestätigten auch Sören Hofmann und Bissan Abu Samra aus der R9.

Entstanden sind an den zwei Tagen 16 Leinwände, die jeder teilnehmende Schüler mit seinem Initial besprühen durfte. Diese werden jetzt erstmal in der Schule ausgestellt in einer kleinen Vernissage, denn auch der Rest der Schulgemeinde soll die Werke bewundern dürfen, auf die die Schüler so stolz sind.

Leider konnte das Projekt in dieser Ausführung nur für die Hälfte der Mädchen und Jungen angeboten werden. Die anderen arbeiten parallel mit der Kunstlehrerin Martina Maßmeyer an einer Stadt aus Papier. Kunstvoll wurden in Papier verschiedene Schnittmuster geschnitten, was danach zu Hochhäusern geformt wurde. Passend in das richtige Licht gerückt, entstanden so kunstvolle Skylines in der Schwalm.

 

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