Potentiale erkennen - Potentialanalyse im Jahrgang 7

Im Jahrgang 7 beginnt für die Schülerinnen und Schüler der Schule im Ostergrund ein ganz besonderes Schuljahr. Sie verlassen die Förderstufe und werden in schulstufenbezogenen Klassen, der Haupt- oder Realschule, unterrichtet. Außerdem beginnt für sie nun endlich der praktische und theoretische Teil der Berufserkundung im Fach Arbeitslehre. Mit einer Stunde BO (Berufsorientierung) im Stundenplan und der Potentialanalyse im Februar nähern sie sich Schritt für Schritt der eigenen und individuellen Berufswahl an.

Mitte Februar wurden die knapp 50 Mädchen und Jungen dann nicht von den beiden Klassenlehrern Ellena Martin und Eugen Koch begleitet sondern von Mitarbeitern der Berufshilfe Hephata. Diese führten mit den Schülern die Potentialanalyse durch, um zu sehen, wo jeder einzelne Stärken und Schwächen hat. Diese zwei Tage sind sehr wichtig für die Jugendlichen, denn dort wird geschaut, wo man Stärken hat und in welchem Berufszweig die zu nutzen sind und wo Probleme liegen. Oftmals ist den Schülern nämlich gar nicht so klar, warum feinmotorische Arbeiten in bestimmten Berufsfeldern notwendig sind. Für sie stand in den zwei Tagen  der Spaß und die Freude an den neuen Aufgaben im Vordergrund. Sie probierten sich im Managen von Aufgaben, Bearbeiten von handwerklichen Aufträgen oder dem Berechnen von Gegenständen, um zu erfahren, wo ihre Potentiale liegen und um aber auch zu erkennen, welche Berufe womöglich später nicht für sie geeignet sein könnten.

Ein buntes Bild von der SiO gewinnen

 

Geschäfte und Verbände nutzen schon viele Jahre die Möglichkeit von einem Tag der offenen Tür.  Warum? Weil man an einem solchen die Möglichkeit hat, sich als Institution darzustellen mit all seinen Facetten, Angeboten und auch seiner Persönlichkeit.  Und deshalb ist es seit einigen Jahren auch in Schulen Tradition, sich an einem solchen Tag zu öffnen und zeigen. Für wen? Für die zukünftigen Schülerinnen und Schüler. Deshalb lud die Schule im Ostergrund am zweiten Samstag im Februar zu ihrem ein. Eingeladen waren dazu alle zukünftigen Fünftklässler der abgebenden Grundschulen.

Denn für die Mädchen und Jungen der vierten Klassen und ihre Eltern steht nun die Entscheidung an, auf welche weiterführende Schule sie nach den Sommerferien wechseln möchten. Entscheidend sollten dabei zwar auch die Noten sei, aber auch das gesamte Lernverhalten des Kindes, erklärte Dr. Michaela Stommel, die die Vielfältigkeit der heutigen Schullandschaft in den Vordergrund stellt. "Bei dieser ist es mit Leistung  jederzeit möglich, zu seinem Ziel zu kommen. Denn am Ende der Grundschulzeit sei eben noch nicht entschieden, ob man später Abitur macht und studiert oder eine Ausbildung. Dies sei ein längerer Prozess, der durch eine positive Schulzeit unterstützt werde.

Damit Eltern und Kinder die Schule kennenlernen konnten, wurden für beide Führungen angeboten. Für die Schüler von den Schülern des Jahrgangs 9 und 10 und für die Eltern von den Lehrern der Schule. Während die Schüler die Schule vor allem praktisch kennenlernten, standen für die Eltern vor allem viele Fragen im Vordergrund. Zum Beispiel, welche Nachmittagsangebote es gibt, wie unterrichtet wird, welche Schwerpunkte die Schule anbietet und wie es mit der Förderung aussieht. Und so staunten viele Mamas und Papas nicht schlecht, als sie auf ihrem Weg durchs Gebäude nicht nur die Arbeitslehre mit ihren vier Werkräumen, die Pläne der gerade entstehenden Mediathek und Naturwissenschaften oder den neuen Konzentrationsraum im Obergeschoss präsentiert bekamen. Zwischen den Mädchen der Trampolin-AG wurden Pausen- und Ganztagskonzept erläutert und im Flur des Jahrgangs 5 das Förderstufenkonzept (kleine Klassen, Klassenlehrerunterricht und viel Zeit zum Ankommen) sowie das der neuen Sportklasse mit fünf Stunden Sport in der Woche.

Vor allem die neuen, hellen und liebevollen Klassenräume fielen vielen Eltern sofort auf sowie der freundliche und respektvolle Umgang miteinander von Seiten der Schüler und Lehrer

Das fiel den Kindern vielleicht nicht sofort auf, denn die hatten ihren Fokus auf den Schüler-Guides, die viele sofort als sehr positiv wahrnahmen. Außerdem waren sie sehr damit beschäftigt, die Angebote zu erkunden.  In Chemie untersuchte man Filzstifte und in Physik die Hebelwirkung. In Arbeitslehre wurde ein Kreisel hergestellt und in Mathe kam man so manchem Geheimnis der Mathematik auf die Spur. 90 Minuten Zeit gingen dabei schnell um und zum Schluss kamen einige ganz schön ins Schwitzen, denn an der Rallye wollte man auch noch teilnehmen und sich in der Cafeteria stärken auch noch. Dort warteten dann oft schon die Eltern auf ihren Nachwuchs. Bei Brezeln, Kaffee und Waffeln und einem Plausch mit anderen Eltern und Lehrern über die vielen Eindrücke, die man heute in der SiO gewinnen konnte, gingen viele nach über zwei Stunden sehr zufrieden nach Hause.


Großes Völkerballturnier mit über 200 Kindern

 

 Wenn man heute an seine Zeit in der Grundschule denkt, dann fallen vielen Menschen bestimmt ganz unterschiedliche Dinge ein. Aber eines verbinden bestimmt nicht wenige mit dieser Zeit - das Völkerballspielen.  Zwei Mannschaften, ein Feld und der Ball - vor dem man immer auf der Hut war. Die einen lieben das Spiel, die anderen nicht ganz so. Aber es vereint und das wurde am letzten Dienstag im Januar bewiesen. Denn da lud der Sportfachbereich der Schule im Ostergrund die umliegenden Grundschulen zum großen Völkerballturnier gegen die Förderstufe der Schule im Ostergrund ein. Rund 150 Mädchen und Jungen der vierten Klassen aus Treysa und Willingshausen fanden dazu mit ihren Lehrern den Weg in die Dreifelderhalle der Schule, um gegen die vier Klassen der Förderstufe anzutreten. Das Haus war dementsprechend gut gefüllt, die Stimmung ausgelassen und fröhlich und das sportliche Engagement mehr als hoch.

Drei Stunden kämpften rund 10 Mannschaften gegeneinander. Man rannte dem Ball davon, wurde getroffen, stand am Rand und versuchte wieder ins Feld zu kommen, indem man einen gegnerischen Mitspieler traf.  Die Mindestanforderung waren 15 Spieler pro Feld die Anzahl von Jungen und Mädchen waren egal und ob die Klasse groß und klein war auch. Tipps für das Gewinnen gab es nicht. Jede Klasse hatte die Möglichkeit, das Match für sich zu entscheiden. Und oft sah es wirklich eng aus, wenn bereits der König ins Feld musste. Und doch war auch oft an dieser Stelle nichts entschieden. Damit alles fair ablief, hatten die Sportlehrer Sven Leißner und Eugen Koch alles im Blick. Sie zählten die Punkte und achteten auf Fairplay. Dies war aber auch kaum nötig, resümierte man im Nachhinein. "Die Veranstaltung war rundum gelungen. Die Schüler waren sehr motiviert und man merkte, dass sie mit Spaß bei der Sache waren", zog Eugen Koch sein Fazit. Bestätigt wurde dies auch jedem Zuschauer, der die Halle betrat. Vor allem die vielen Anfeuerungsrufe der Mitschüler waren nicht zu überhören und von "4b vor" über "6a los" waren diese ganz unterschiedlich. Aber alle mit demselben Zweck, die Klasse zum Gewinnen zu motivieren oder um einfach Spaß zu haben beim wohl bekanntesten Mannschaftsspiel der Schulzeit.  

 


Ausgebildet fürs Lesen im Seniorenheim

 

Ausgebildet  fürs Lesen im Seniorenheim

"Geschichten aus dem Koffer" heißt ein Projekt, welches von der Initiative Stiftung Lesen ins Leben gerufen wurde und seit einigen Jahren erfolgreich für Schulen in Deutschland angeboten wird. Was dahinter steckt? Interessierte Schülerinnen und Schüler werden zu Lesescouts ausgebildet und gehen nach ihrer Ausbildung regelmäßig in ein Seniorenheim, um dort den alten Menschen vorzulesen und um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Im Rahmen des Lese- und Deutschunterrichts brachten die Deutschlehrerinnen der F6a Annika Kurz und der F6b Ingrid Dietz im Herbst letzten Jahres den Stein dafür an der Schule im Ostergrund ins Rollen.

Die beiden meldeten die beiden sechsten Klassen der Schule an und besuchten noch im Dezember die Seniorinnen und Senioren im Altenheim in der Breslauer Straße. Dort kam man zu Beginn etwas zögerlich ins Gespräch mit den Bewohnern. Die Barriere, mit fremden Menschen zu sprechen, die auch noch älter und fremd waren, war für viele Kinder ungewohnt, beobachteten die Lehrerinnen. Aber schon nach kurzer Zeit brach bei den meisten das Eis. Man unterhielt sich, spielte Spiele, schaute sich die Zimmer an oder man las schon vor. Nicht wenige waren überrascht, als die Zeit des Besuchens schon vorbei war. Und viele schüchterne oder sonst unruhigere Kinder zeigten sich plötzlich von einer ganz anderen Seite.

Deswegen erstaunte es die beiden Pädagoginnen nicht, dass sich rund 20 Schülerinnen und Schüler daraufhin zum Lesescout ausbilden ließen. Nach den Weihnachtsferien war es dann soweit.  Eilsabeth Gessner und Horst Paul Kuhley vom Forum-Lesen aus Kassel kamen zweimal in die Schule im Ostergrund, um die Schüler auf ihre Aufgabe vorzubereiten. Die Mädchen und Jungen bekamen hierzu vor allem Tipps für gutes Vorlesen. Man erarbeitete, wie man einen Text richtig vorbereitet und worauf es beim Lesen ankommt. Die Schüler wurden aber auch darin bestärkt, sich eine gute Leseatmosphäre vor Ort zu schaffen, damit es den Kindern gut geht und damit ihre Mühen auch gut präsentiert werden können.

 Damit die Schüler richtig vorbereitet sind, gab es von der Stiftung Lesen einen Koffer voller Bücher mit Themen für Senioren. Und nun, wo die Schüler bereit sind, geht es nun endlich bald ins Seniorenheim. Denn in Kleingruppen werden die Schüler nun regelmäßig dorthin gehen, um dort mit der älteren Generations ins Gespräch zu kommen. Mit Spannung und Freude warten die Sechstklässler nun auf den Tag, wo es endlich losgeht. Denn sie alle machen es freiwillig am Nachmittag. Warum? Weil man so jemandem eine Freude machen kann, sagen sie. Außerdem habe es Ihnen Spaß gemacht, mit den Damen und Herren ins Gespräch zu kommen. "Dies ist eine sehr gute Basis für dieses Projekt, welches von nun an so oder angewandelt zum festen Bestandteil des Schulkalenders werden soll", erklärten Ingrid Dietz und Annika Kurz.


Den Geheimnissen der Mathematik auf der Spur

 

 

Das 1x1 lernen Schüler bereits in der Grundschule. Ebenso das Plus- und Minusrechnen in einem bestimmten Zahlenraum.  Später kommen Dreisatz, Zinsrechnung und der Satz des Pythagoras dazu. Dass man Mathe aber auch anfassen und erleben kann, das kommt im regulären Mathematikunterricht oft zu kurz. Wer Mathematik mal von seiner ganz anderen Seite kennenlernen wollte, der hatte dazu im Mini-Mathematikum in Willingshausen Gelegenheit. Auch die Klasse F5a nutzte die Chance und fuhr in der letzten geöffneten Woche des Mathematikums mit dem Museumsbus nach Willingshausen. Gemeinsam mit ihren Lehrern Uwe Reiter, Nadine Kämmer und Maxi Scheuermann inspizierten sie die mathematischen Aufgaben und Versuche, ohne es eigentlich zu merken. Denn Mathe steckt in viel mehr Teilen des täglichen Lebens. Auch da, wo man es nicht immer vermutet.

Prädikat: Sehr gut. Die Fünftklässler waren mehr als zufrieden und die Lehrer auch.


Erst das Schreiben, dann die Präsentation!

Sich ein Thema seiner Wahl bzw seines Interesses auszusuchen und dieses eigenständig und wissenschaftlich zu bearbeiten. Dies ist das Ziel bzw. die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler der R10 der Schule im Ostergrund gewesen. Denn für sie standen am Dienstag und MIttwoch nach den Weihnachtsferien ihre Präsentationsprüfungen an. Hierzu mussten die Mädchen und Jungen eine Hausarbeit zu dem selbst gewählten Thema verfassen. Im Zentrum dieser standen Themen wie zum Beispiel der Plastikmüll in den Weltmeeren, Forstwirtschaft, Das Tagebuch der Anne Frank oder die Wirtschaftskrise von 2008. In den Ferien gab es dann Arbeit für die Prüflinge und ihre Prüfer. Erstgenannte bereiteten ihre Prüfungen vor und zweitgenannte laßen die Arbeit gründlich durch. Für die Schüler der R10 eine besondere Aufgabe. Endlich konnten sie zeigen, welche methodischen Kenntnisse sie sich in ihrer schulischen Laufbahn angeeignet haben. Die meisten nutzen die PowerPoint für ihre Zwecke aber auch die guten alten Plakate kamen zum Einsatz. Insgesamt können die 20 Mädchen und Jungen stolz auf ihre Ergebnisse sein, die sie in Kurzvorträgen von 10 Minuten einer Prüfungskommission präsentierten und sich anschließend noch den vielen Fragen der Prüfer stellten. Gut habt ihr das gemacht - und nach der Präsentation ist vor der nächsten Prüfung. Die ist übrigens im Mai und fast der letzte Streich unserer Abgangsklassen im Schuljahr 2018/2019.

Einladung zum Kennenlerntag der Schule im Ostergrund

 

 
  

In  den kommenden Wochen steht für alle Grundschüler die Entscheidung an, welche weiterführende Schule sie nach der vierten Klassen besuchen möchten. Die Auswahl ist groß und dennoch hat jede Schule ihre persönlichen Vorzüge. Deswegen laden wir alle Mädchen und Jungen sowie Ihre Eltern herzlich zum Grundschulinformationstag in unsere Schule ein, um sich ein echtes Bild von unserer Pädagogischen Arbeit machen zu können.

Es gibt folgende Informationsangebote:

  • Schulführungen für Eltern und Kinder

  • Infostände zu Medienbildung,Leseförderung, LRS-Förderung, Robotik,

    Berufsorientierung, Ganztagsangeboten, Sportklasse

  • Schnupperunterricht  für Kinder in NaWi, Arbeitslehre, Englisch und Sport

  • Individuelle Einzelberatung

  • Infocafé mit Verköstigung

     

Unsere Kollegen führen an diesem Tag Eltern und Schüler durch das Gebäude. Den Eltern soll dabei genügend Möglichkeit gegeben werden, unsere Schule mit ihren Schwerpunkten kennenlernen zu können. Bei Gesprächen während und nach den Führungen können Fragen geklärt werden. Schüler hingegen sollen nicht nur unsere Schule als solche kennenlernen sondern sie auch praktisch erfahren. Deswegen liegt der Schwerpunkt bei den Schülerführungen auf dem selbst ausprobieren.

Im Infocafé sowie in der Einzelberatung besteht am Ende die Möglichkeit, individuelle Fragen zu besprechen.

Stern mit 5 Zacken:     NEU:
Sportklasse


Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

 


Einladung zum Kennenlerntag der Schule im Ostergrund

Abgerundetes Rechteck: Informationstag für alle Grundschüler
am 9. Februar 2019
ab 11 Uhr in der Schule im Ostergrund

 
  

In den kommenden Wochen steht für alle Grundschüler die Entscheidung an, welche weiterführende Schule sie nach der vierten Klassen besuchen möchten. Die Auswahl ist groß und dennoch hat jede Schule ihre persönlichen Vorzüge. Deswegen laden wir alle Mädchen und Jungen sowie Ihre Eltern herzlich zum Grundschulinformationstag in unsere Schule ein, um sich ein echtes Bild von unserer Pädagogischen Arbeit machen zu können.

Es gibt folgende Informationsangebote:

  • Schulführungen für Eltern und Kinder

  • Infostände zu Medienbildung,Leseförderung, LRS-Förderung, Robotik,

    Berufsorientierung, Ganztagsangeboten, Sportklasse

  • Schnupperunterricht  für Kinder in NaWi, Arbeitslehre, Englisch und Sport

  • Individuelle Einzelberatung

  • Infocafé mit Verköstigung

     

Unsere Kollegen führen an diesem Tag Eltern und Schüler durch das Gebäude. Den Eltern soll dabei genügend Möglichkeit gegeben werden, unsere Schule mit ihren Schwerpunkten kennenlernen zu können. Bei Gesprächen während und nach den Führungen können Fragen geklärt werden. Schüler hingegen sollen nicht nur unsere Schule als solche kennenlernen sondern sie auch praktisch erfahren. Deswegen liegt der Schwerpunkt bei den Schülerführungen auf dem selbst ausprobieren.

Im Infocafé sowie in der Einzelberatung besteht am Ende die Möglichkeit, individuelle Fragen zu besprechen.

Stern mit 5 Zacken:     NEU:
Sportklasse


Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

 


Dem Abschluss "praktisch" näher gekommen

Anfang Dezember wurde für 44 Hauptschüler der Schule im Ostergrund die erste heiße Phase ihrer diesjährigen Prüfungskampagne eingeläutet. Denn da mussten sie sich der ersten Prüfung stellen - der Projektprüfung. In Kleingruppen arbeitete man vier Tage an einem selbstgewählten Thema. Ziel: Dieses umfangreich und anschaulich darzustellen. Die Interessensgebiete der Mädchen und Jungen waren ganz unterschiedlich. Die Themen reichten von Themen aus der Biologie über sportliche Themen oder geschichtliche. So beschäftigten sich einige mit berühmten Boxern, andere hingegen mit dem Tierschutz oder der Entwicklung des Audikonzerns. Nachdem man sich wirklich viele Tage intensiv vorbereitete, waren dann am Montag und Dienstag die Präsentationstage. Mit feuchten Händen und einer gewissen Portion Herzklopfen traten alle ihre Prüfung an und nach nur wenigen Minuten war das Eis gebrochen. Man redete und erzählte von seinem Thema, in dem man nun ganz Profi war. Mit Freude und Begeisterung im Gesicht erzählte man vom Ablauf einer persischen Hochzeit oder man erklärte, was der Unterschied zwischen einem Mountainbike und einem BMX ist. Herzlichen Glückwunsch allen Schülerinnen und Schülern. Das habt ihr wirklich toll gemacht. Nun aber heißt es nur kurz ausruhen, denn im Mai beginnt dann euer zweiter Teil der Prüfungen zum Abschluss.

Was verbirgt sich dahinter?

"Das Programm Praxis und Schule (PuSch), das zum 01.08.2015 gestartet ist und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert wird, ermöglicht es Schülerinnen und Schülern mit erheblichen Lern- und Leistungsrückständen, ihren Hauptschulabschluss zu erreichen. Nach drei Schuljahren der Umsetzung konnten bereits rund 5300 Jugendliche durch PuSch gefördert werden" (HKM Hessen).

Die Schule im Ostergrund bietet seit dem Schuljahr 2017/2018 recht erfolgreich, in zweiter Generation, das PuSch A Konzept an. Hierbei steht im Vordergrund, dass Mädchen und Jungen erfolgreich zum Hauptschulabschluss geführt werden sollen. Das Konzept richtet sich demnach an die Schüler, die aufgrund von Leistungsrückständen oder anderen Schwierigkeiten in Gefahr sind, den Abschluss auf dem regulären Wege nicht zu schaffen. Unsere PuSch-Schüler besuchen deswegen nur von Montag bis Mittwoch die Schule im Ostergrund. Am Donnerstag haben sie praktischen Unterricht auf dem Berufsschulcampus in Ziegenhain und am Freitag besuchen sie ein Dauerpraktikum im möglichen Wunschberuf.

Die Kombination dieser zwei Teile rückt den sonstigen üblichen Schuldruck etwas in den Hintergrund und lässt die Schüler erfahren, wie gewinnbringend der Schritt in die Arbeitswelt sein kann.

Die Stundentafel ist auf 22 Stunden abgespeckt, wobei die Hauptfächer wie in einer Hauptschulklasse unterrichtet werden. Die Nebenfächer hingegen wurden zu Lernfeldern zusammengefasst. Das Besondere ist weiterhin, dass die PuSch-A-Klasse von einer zusätzlichen Lehrkraft 8 Stunden zusätzlich betreut wird. Diese Lehrkraft ist fast immer in den Hauptfächern anwesend, um gezielt Hilfestellung zu geben und auch weitere Fördermaßnahmen durchzuführen. Außerdem wird die Klasse von einem Sozialpädagogen betreut. Dieser steht unterstützend und helfend bei der Praktikumssuche beiseite und unterstützt den Klassenlehrer bei der Herausbildung eines Klassengefüges.

Die Klasse ist mit einer Höchstanzahl von ca. 15 Schülern entsprechend kleiner als Regelklassen, sodass es gut möglich ist, individueller auf einzelne eingehen zu können. Unsere Erfahrung in der zweiten Generation hat gezeigt, dass die kleine Klassengröße und die intensive Arbeit durch mehrere Kollegen (auch eines Sozialpädagogen) zum schulischen Erfolg vieler Schüler geführt hat. Nicht nur das Erreichen des Abschlusses sondern auch das Erreichen eines Ausbildungsvertrages ist für einige eine sehr positive Entwicklund durch das Angebot der Pusch-A.

 

Die Ziele:

  • Erreichen des Hauptschulabschlusses (einfach oder qualifizierend)
  • Optimalerer Übergang von der Schule in die Berufswelt
  • Lust auf Lernen, Lust auf Schule - Förderung der Interessen der Schüler
  • Vermittlung in Ausbildung oder andere Anschlusssysteme

 

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