Sportliches Kräftemessen im Stadion

  • geschrieben von Annika Kurz

Das sportliche Kräftemessen ist schon seit jeher ein wichtiger Bestandteil im Leben der Menschheit.

Was die alten Griechen und Römer bereits taten, nämlich die besten Sportler zu ermitteln, ist sogar heute noch aktuell. Zwar kämpft man weder mit Löwen oder Tigern und man steht auch nicht im Ring mit anderen Kolossen, sondern man ermittelt heute die Sportlichkeit der Schüler  - nämlich bei den Bundesjugendspielen. Die standen für rund 270 Schülerinnen und Schüler der Schule im Ostergrund Ende Mai an. Dazu trafen sich alle im Stadion in Treysa, um mit ihrer Klasse an den Start zu gehen. Beim Weitwurf, Weitsprung oder beim Sprint gingen die Schüler an den Start, um zu sehen, wie es um ihre sportliche Leistung bestellt ist.

Aber nicht nur die Schüler waren auf den Beinen, auch die Lehrer. Sie bereiteten die Stationen vor, an denen die Schüler nach und nach ihr Können unter Beweis stellten. Schnelligkeit zeigte man beim Sprint auf 100 Meter. Auf der Langstrecke von 800 oder 1000 Metern musste man beweisen, dass man auch auf der langen Distanz noch Puste hat und beim Weitwurf warf man den Ball so fest und weit man konnte.

Wichtig seien nicht nur gute Zeiten oder viele Meter, erklärte Sportlehrer Eugen Koch, sondern auch der Spaß an der Bewegung und das Antreten überhaupt. Auch Schüler, die nicht die sportlichsten seien, sollen die Herausforderung annehmen und über sich hinauswachsen.

Bei tollem Wetter genossen alle die angenehme Atmosphäre im Stadion. Denn zwischen den sportlichen Herausforderungen hatte man genügend Pausen, um mit seinen Mitschülern ins Gespräch zu kommen und um somit auch das Miteinander zu stärken. Und nach gut fünf Stunden waren die Nachwuchssportler fertig und man konnte geschafft aber glücklich, alles gemeistert zu haben, nach Hause gehen.