In drei Tagen um die Welt

Dass Schule nicht nur lesen, schreiben und rechnen ist, wissen wohl die meisten. Schule ist nämlich ein Ort des Lernens auch von anderen wichtigen Inhalten, die einen für das Leben vorbereiten und stärker machen. Und dies kann man besonders gut während einer Projektwoche machen. Deswegen nutzten die Lehrer und Schüler der Schule im Ostergrund die letzte Woche vor den Ferien, um mal ganz andere Dinge zu lernen

Das Motto der Projekttage „Die SiO auf Reisen - wir entdecken die Kontinente“ lud die Schülerinnen und Schüler dazu ein, ihren Horizont auf ganz unterschiedliche Art zu erweitern und ein bisschen auf Weltreise zu gehen. In der Holzwerkstatt wurde gesägt und gemalt, um ein riesiges Weltpuzzle zu erstellen, welches in der Schule aufgehängt werden soll. Unter der Leitung von Jan Vauth stand aber nicht nur die Herstellung des Puzzles im Vordergrund, sondern eben auch die Auseinandersetzung damit, woher die Schüler der Schule kommen. Dies soll mit Fähnchen auf der Karte festgehalten werden. In der Gruppe China wurde der asiatische Kontinent unter die Lupe genommen. Ob bei chinesischem Essen, beim Tischtennis oder beim Basteln von Tangrams (Legespiele) erweiterten die 25 Teilnehmer ihren Horizont und manche können nun sogar mit Stäbchen essen.

Nach Afrika wurden über 20 Mädchen von ihren Lehrerinnen Frau Kurz und Frau Schmitt entführt. Drei Tage lang wurden afrikanische Masken erstellt, Regenmacher gebastelt oder Leinwände im afrikanischen Stil bemalt. Und dabei zeigten die Mädchen wahres Können. Nach drei Tagen sind sie definitiv Profis in afrikanischer Kunst, die nun verewigt in der Mediothek der Schule zu bewundern sein wird. Den Gegenpart boten 20 Sportler, die unter der Leitung von Eugen Koch amerikanische Sportarten ausprobierten und sich im Football, Baseball oder Ultimate Frisbee versuchten.  Auf Tierische Spurensuche ging es in „Tiere Europas“. So wurden Gipsabdrücke von Rehen genommen und Bären im Wildpark Knüll beobachtet oder Steckbriefe von Tieren geschrieben. Und das alles außerhalb des Klassenzimmers in entspannter und produktiver Atmosphäre. Es wurde nicht nur der Wissenshorizont erweitert, sondern man schulte auch soziale Kompetenzen, indem man anderen half, mit Mitschülern arbeitete und sich auseinandersetzte, denn auch das ist Schule.