Coolness-Training 2011

  • geschrieben von Eugen Koch

Vorschlag statt Vorwurf

So lautete das Motto für die Schülerinnen und Schüler der F5a und F5b der Schule im Ostergrund während des diesjährigen Coolness-Trainings.

An jeweils zwei Tagen ging es darum das gemeinsame Klassenklima zu verbessern und die Grundlagen für ein gemeinsames Lernen zu schaffen.

Die Leitung übernahm das bewährte Team mit Werner Carli und Regina Wagner, die auch in den Jahren zuvor bereits wichtige Anregungen für das soziale Miteinander für Schüler und Lehrer mitbrachten.

Ein wichtiger Gedanke war es die Schüler dort abzuholen, wo sie auch stehen. Behutsam wurde an das Thema Gewalt herangeführt und unterschiedliche Sichtweisen jedes einzelnen aufgedeckt. Die Erkenntnis, dass Gewalt nicht nur physisch, sondern auch psychisch ausgeübt wird und jeder Einzelne eine andere Wahrnehmung darüber hat, ermöglichte den Schülern eine Reflexion über ihr eigenes Handeln.

Im Verlauf des Coolness-Trainings wurde deutlich, wie unterschiedlich die Ansichten der Schüler waren. Einen anderen als letzten in eine Gruppe zu wählen oder gar aus ihr auszuschließen wurde in intensiven Gesprächen nun kritischer wahrgenommen und die Schüler lernten sich in andere hineinzuversetzen und die Perspektive zu wechseln.

Letztendlich wurden aber auch gemeinsame Lösungen erarbeitet. In verschiedenen Formen der Gruppenarbeit und des offenen Gesprächs sammelten die Schüler Ideen, die zeigten wie Probleme bewältigt werden können. Unter den Stichworten Respekt, Achtung und Disziplin wurden Verhaltensweisen gesammelt, die ein gutes Miteinander fördern. Hilfsbereit, offen, konzentriert oder ehrlich waren einige Eigenschaften, die für die Umsetzung eines positiven Klassenklimas für die Schüler wichtig waren und nun mehr beachtet werden sollten.

                    

Die Schüler erkannten schnell, dass der Leitspruch Vorschlag statt Vorwurf die Klassengemeinschaft verbessern kann. Ein Plakat erinnert sie in Zukunft daran, dies einzuhalten und weiter gemeinsam daran zu arbeiten.

Zum Abschluss waren sich Schüler wie Lehrer einig, eine gelungene Veranstaltung durchgeführt zu haben. Cool ist eben nicht derjenige mit der neuesten Kleidung und den aktuellsten Spielsachen, sondern derjenige, der Rücksicht auf andere nimmt, freundlich und hilfsbereit ist!