Ohne Strom nix los? Auf den Spuren der Stromerzeugung

 

Am Montag, den 13.05.2018 besuchte der 6. Jahrgang der Schule im Ostergrund das Hessische Braunkohle- und Bergbaumuseum in Borken. Mit dem Besuch dieses außerschulischen Lernortes fand die Unterrichtseinheit „“Ohne Strom nichts los? unterschiedliche Formen der Energiegewinnung im Vergleich“ einen erfolgreichen Abschluss.

Mit insgesamt 29 Schülerinnen und Schüler startete die Lerngruppe um 08:15 Uhr in diesen ereignisreichen Tag. Mit Hilfe des sogenannten „Museumsbus- Schwalm-Aue“ traten die Klassen F6a und F6b ihre Reise an. In Borken angekommen, wurden sieherzlich empfangen und im Rahmen einer kurzen Begrüßung auf den bevorstehenden Vormittag vorbereitet. In zwei Gruppen durchliefen die Lernenden einen angelegten „Rundgang“, auf welchem sie mit den unterschiedlichen Arbeitsschritten der Braunkohleförderung rund um Borken konfrontiert wurden. Diese Arbeitsschritte umfassten neben einer Probebohrung auch den Abbau und die Förderung der Braunkohle sowie die abschließende Rekultivierung der entstandenen „Gruben“.

Im Rahmen dieses Rundgangs wurden die Lernenden durch zwei erfahrene Mitarbeiter des Museums begleitet. Durch ihr großes Fachwissen und eine kompetente Art der Vermittlung konnte der Unterrichtsgegenstand der Lerngruppe angemessen nähergebracht werden. Zusätzlich erfuhren die Schülerinnen und Schüler die Geschichte der Braunkohle hautnah, indem sie neben der Präsentation der verwandten Maschinen diese auch einschalten konnten.

Die Lernenden zeigten großes Interesse und verfolgten die Beiträge der Museumsmitarbeiter aufmerksam. Sie verknüpften ihr Vorwissen aus dem Unterricht mit den Erfahrungen vor Ort und erweiterten somit ihr Wissen in Bezug zur Braunkohleförderung und deren Umwandlung in elektrischen Strom. Der regionale Bezug zur Braunkohleförderung in Borken erleichterte es den Lernenden zusätzlich, diesen Themenschwerpunkt des Gesellschaftslehreunterrichts besser zu verstehen und einordnen zu können.

Der Besuch dieses außerschulischen Lernortes verfolgte die Intension, eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart zu schlagen. Mit dem Ausstieg aus der Braunkohleförderung in Deutschland wächst das Interesse an erneuerbaren Energieträgern, wie zum Beispiel der Windkraft. Dennoch sollte den Lernenden vor Ort aufgezeigt werden, wie der elektrische Strom in der Vergangenheit in Deutschland und speziell in Borken entstanden ist.

Den Abschluss dieses interessanten Vormittags bildete eine Diskussionsrunde in Form eines offenen Klassenzimmers, in welchem die Lernenden unter Anleitung unterschiedliche Fragestellungen zu beantworten wussten. Mit dem Bus erreichte die Lerngruppe um 12.45 Uhr die Schule. Im Anschluss an eine abschließende Gesprächsrunde wurde der Unterricht geschlossen.

Ein gelungener Tag und ein „runder“ Abschluss einer sehr interessanten Unterrichtseinheit. Der Besuch des Hessischen Braunkohle und Bergbaumuseums ist zu empfehlen.