Großes Völkerballturnier mit über 200 Kindern

 

 Wenn man heute an seine Zeit in der Grundschule denkt, dann fallen vielen Menschen bestimmt ganz unterschiedliche Dinge ein. Aber eines verbinden bestimmt nicht wenige mit dieser Zeit - das Völkerballspielen.  Zwei Mannschaften, ein Feld und der Ball - vor dem man immer auf der Hut war. Die einen lieben das Spiel, die anderen nicht ganz so. Aber es vereint und das wurde am letzten Dienstag im Januar bewiesen. Denn da lud der Sportfachbereich der Schule im Ostergrund die umliegenden Grundschulen zum großen Völkerballturnier gegen die Förderstufe der Schule im Ostergrund ein. Rund 150 Mädchen und Jungen der vierten Klassen aus Treysa und Willingshausen fanden dazu mit ihren Lehrern den Weg in die Dreifelderhalle der Schule, um gegen die vier Klassen der Förderstufe anzutreten. Das Haus war dementsprechend gut gefüllt, die Stimmung ausgelassen und fröhlich und das sportliche Engagement mehr als hoch.

Drei Stunden kämpften rund 10 Mannschaften gegeneinander. Man rannte dem Ball davon, wurde getroffen, stand am Rand und versuchte wieder ins Feld zu kommen, indem man einen gegnerischen Mitspieler traf.  Die Mindestanforderung waren 15 Spieler pro Feld die Anzahl von Jungen und Mädchen waren egal und ob die Klasse groß und klein war auch. Tipps für das Gewinnen gab es nicht. Jede Klasse hatte die Möglichkeit, das Match für sich zu entscheiden. Und oft sah es wirklich eng aus, wenn bereits der König ins Feld musste. Und doch war auch oft an dieser Stelle nichts entschieden. Damit alles fair ablief, hatten die Sportlehrer Sven Leißner und Eugen Koch alles im Blick. Sie zählten die Punkte und achteten auf Fairplay. Dies war aber auch kaum nötig, resümierte man im Nachhinein. "Die Veranstaltung war rundum gelungen. Die Schüler waren sehr motiviert und man merkte, dass sie mit Spaß bei der Sache waren", zog Eugen Koch sein Fazit. Bestätigt wurde dies auch jedem Zuschauer, der die Halle betrat. Vor allem die vielen Anfeuerungsrufe der Mitschüler waren nicht zu überhören und von "4b vor" über "6a los" waren diese ganz unterschiedlich. Aber alle mit demselben Zweck, die Klasse zum Gewinnen zu motivieren oder um einfach Spaß zu haben beim wohl bekanntesten Mannschaftsspiel der Schulzeit.