Autogramme und Selfies mit der Autorin

  • geschrieben von Annika Kurz

Eigentlich hat sich sicherlich schon jeder einmal gefragt, wie lange ein Autor an seinem Roman schreibt oder wie man es als Autor schafft, aus einer Idee eine ganze Geschichte zu schreiben, oder? Diese Fragen brannten vielen Schülern der Schule im Ostergrund unter den Nägeln und wurden ihnen aus erster Hand beantwortet, denn am vergangenen Montag war dort die Autorin Marion Meister zu einer Autorenlesung zu Gast und las rund 120 Mädchen und Jungen aus Jahrgang 5-7 aus ihrem Buch "Julie Jewels - Perlenschein und Wahrheitszauber" vor.

Recht kurzfristig kam es zu der Lesung mit der bayerischen Autorin, die am Welttag des Buches in die Haupt- und Realschule nach Treysa kam. Gewonnen hatte die Autorenlesung die Buchhändlerin Julia Jäckel von "Buch am Markt" in Neukirchen. Da es in ihrem Laden allerdings etwas zu eng sei, habe sie die Lesung an eine Schule weitergegeben, erklärte sie. Und Frau Dr. Stommel, Schulleitung der Schule, nahm das Angebot sehr gerne an.

Kurzerhand entstand so im WP-Unterricht des Jahrgangs 8 eine tolle Bühnenkulisse, die die Kapitelmitte, eine Geburtstagsfeier, aufgriff. Außerdem wurden die 120 Partygäste mit Getränken, Obstspießen und Kuchen versorgt, welche die Mädchen des Jahrgangs 8 zubereiteten und die Mädchen der Intensivklassen austeilten.

Die Schüler waren weitestgehend sehr angetan von der Lesung, weil es sie beeindruckte, wie lebendig und toll die Autorin aus ihrem Buch vorlas. In ihrem Werk geht es um Julie, die 16 Jahre alt wird und zu diesem Anlass eine Schmuckschatulle mit magischen Steinen geschenkt bekommt. Erst nach und nach entdeckt sie ihre neuen Fähigkeiten und kommt so nicht nur zu erwünschten sondern auch zu peinlichen Situationen in ihrem Leben. So las Frau Meister zum Beispiel vor, dass die Partygäste so aufdrehen, dass die Gartenparty vor allem für die verzauberten Gäste eine wahre Peinlichkeit wird. Mit grinsenden Gesichtern hörten die Mädchen und Jungen den Worten der Autorin und spendeten großen Applaus am Ende der Zeit und löcherten diese zusätzlich mit zahlreichen Fragen.

Danach begann erst die eigentliche Arbeit für Frau Meister, die nun mit vielen bunten Stiften den zahlreichen Autogrammnachfragen gerecht werden musste und dies auch mit einem Lächeln tat und sogar zur "Selfierunde" im Anschluss lächelte sie fröhlich in die Kamera.