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Kennt ihr schon unseren Neuzuwachs in der Schulgemeinde?

Kennt ihr schon diese drei Damen und Herren? Nein? Kann ich verstehen, denn sie wohnen erst seit dem Donnerstag vor den Ferien in der Schule im Ostergrund. Es sind drei Schildkröten, die im Rahmen des ökologischen Lernens in die Schule gezogen sind. Bisher lebten die gepanzerten Freunde in Bad Hersfeld und jetzt zog es sie in die Schwalm. Ganz dicht steht ihr Terrarium neben dem der Leopardgeckos, die bereits Anfang des Jahres in der Schule leben.

In Zukunft soll ihr Terrarium in den neuen naturwissenschaftlichen Trakt umziehen, doch der ist noch im Umbau. Dort werden sie vor allem das ökologische Lernen im Fach Biologie begleiten. Denn dort steht unter anderem die Pflege der Schildkröten mit im Stundenplan. Aber auch die neue Neigungsklasse im Jahrgang 5 "Naturentdecker-Klasse" wird sich mit den neuen Bewohnern intensiv auseinandersetzen.

Wie sie heißen? Das wissen wir auch noch nicht. Mehr zum Prozess der Namensfindung gibt es dann nach den Ferien.

In kleinen Schritten zum Klassengefüge wachsen - mit Respekt und Toleranz

Schon viele Jahre wird vom Jugendbildungswerk des Schwalm-Eder-Kreis der Respekt – und Toleranzpass für alle 5. Klassen des Kreises angeboten. Ziel des Projektes ist, dass Schülerinnen und Schüler sich schon früh mit gegenseitigem Respekt und Vertrauen gegenüberstehen, um Problemen, die später entstehen können, vorzubeugen.

Um darin fit zu werden, haben sich auch die Klassen F5a und F5b der Schule im Ostergrund mit ihren Klassenlehrern Uwe Reiter und Stefanie Leißner angemeldet. Zu Beginn des Jahres 2019 ließen sich die beiden Pädagogen fortbilden, um das Thema vor allem im Klassenunterricht zu thematisieren und zu bearbeiten. Nun sind die beiden Klasse 5a und 5b einige der wenigen Klassen im Kreis, die daran teilnehmen dürfen.

Wichtig ist hierbei vor allem, dass die beiden Klassen lernen, in Konfliktsituationen angemessen zu reagieren. Nicht mit Fäusten oder Beleidigungen zu reagieren sondern Konflikte mit Respekt seinem Gegenüber auszutragen. Denn in jeder Klasse sind einfach viele verschiedene Schülerinnen und Schüler, die es zu akzeptieren und tolerieren gilt. In der Woche vor den Osterferien fuhren dann alle gemeinsam nach Wabern, um an dem Projekt praktisch zu arbeiten. Dort führte der Verein „Anorak21“ das erlebnispädagogische Modul durch. Beim Klettern und bei Kooperationsspielen sowie einem gemeinsamen Essen lernten sich die Mädchen und Jungen auch untereinander besser kennen und fanden sich am Ende als Parallelklasse gar nicht so doof wie vorher.

Wie verhalte ich mich sicher im Straßenverkehr?

Dass im Straßenverkehr viele Gefahren lauern, weiß man eigentlich und dennoch werden diese oft unterschätzt. Man rennt doch noch schnell über die Straße, obwohl ein Auto kommt oder man drückt nicht die Ampel, weil man ja sowieso kein Auto sieht. Tja, und da liegen dann oft Probleme und es kann zu Unfällen kommen. Deswegen bietet der ADAC für alle 5. Klassen ein Verkehrssicherheitstraining an. Dies nennt sich „Achtung Auto“ und wurde am Mittwoch vor den Osterferien mit den beiden Klassen der Schule im Ostergrund durchgeführt. Hierzu schulte Herr Hillig die Mädchen und Jungen vor allem darin, dass Autos viel länger brauchen, um anzuhalten als Menschen. Dies erfuhr man nicht theoretisch sondern ganz praktisch durch Rennen und Schätzen. Für die Klassen von Herrn Reiter und Frau Leißner waren die zwei Stunden außerhalb des Klassenraums ein großer Mehrwert, um sich in Zukunft noch sicherer im Straßenverkehr bewegen zu können.

 

 

Potentiale erkennen - Potentialanalyse im Jahrgang 7

Im Jahrgang 7 beginnt für die Schülerinnen und Schüler der Schule im Ostergrund ein ganz besonderes Schuljahr. Sie verlassen die Förderstufe und werden in schulstufenbezogenen Klassen, der Haupt- oder Realschule, unterrichtet. Außerdem beginnt für sie nun endlich der praktische und theoretische Teil der Berufserkundung im Fach Arbeitslehre. Mit einer Stunde BO (Berufsorientierung) im Stundenplan und der Potentialanalyse im Februar nähern sie sich Schritt für Schritt der eigenen und individuellen Berufswahl an.

Mitte Februar wurden die knapp 50 Mädchen und Jungen dann nicht von den beiden Klassenlehrern Ellena Martin und Eugen Koch begleitet sondern von Mitarbeitern der Berufshilfe Hephata. Diese führten mit den Schülern die Potentialanalyse durch, um zu sehen, wo jeder einzelne Stärken und Schwächen hat. Diese zwei Tage sind sehr wichtig für die Jugendlichen, denn dort wird geschaut, wo man Stärken hat und in welchem Berufszweig die zu nutzen sind und wo Probleme liegen. Oftmals ist den Schülern nämlich gar nicht so klar, warum feinmotorische Arbeiten in bestimmten Berufsfeldern notwendig sind. Für sie stand in den zwei Tagen  der Spaß und die Freude an den neuen Aufgaben im Vordergrund. Sie probierten sich im Managen von Aufgaben, Bearbeiten von handwerklichen Aufträgen oder dem Berechnen von Gegenständen, um zu erfahren, wo ihre Potentiale liegen und um aber auch zu erkennen, welche Berufe womöglich später nicht für sie geeignet sein könnten.

Ein buntes Bild von der SiO gewinnen

 

Geschäfte und Verbände nutzen schon viele Jahre die Möglichkeit von einem Tag der offenen Tür.  Warum? Weil man an einem solchen die Möglichkeit hat, sich als Institution darzustellen mit all seinen Facetten, Angeboten und auch seiner Persönlichkeit.  Und deshalb ist es seit einigen Jahren auch in Schulen Tradition, sich an einem solchen Tag zu öffnen und zeigen. Für wen? Für die zukünftigen Schülerinnen und Schüler. Deshalb lud die Schule im Ostergrund am zweiten Samstag im Februar zu ihrem ein. Eingeladen waren dazu alle zukünftigen Fünftklässler der abgebenden Grundschulen.

Denn für die Mädchen und Jungen der vierten Klassen und ihre Eltern steht nun die Entscheidung an, auf welche weiterführende Schule sie nach den Sommerferien wechseln möchten. Entscheidend sollten dabei zwar auch die Noten sei, aber auch das gesamte Lernverhalten des Kindes, erklärte Dr. Michaela Stommel, die die Vielfältigkeit der heutigen Schullandschaft in den Vordergrund stellt. "Bei dieser ist es mit Leistung  jederzeit möglich, zu seinem Ziel zu kommen. Denn am Ende der Grundschulzeit sei eben noch nicht entschieden, ob man später Abitur macht und studiert oder eine Ausbildung. Dies sei ein längerer Prozess, der durch eine positive Schulzeit unterstützt werde.

Damit Eltern und Kinder die Schule kennenlernen konnten, wurden für beide Führungen angeboten. Für die Schüler von den Schülern des Jahrgangs 9 und 10 und für die Eltern von den Lehrern der Schule. Während die Schüler die Schule vor allem praktisch kennenlernten, standen für die Eltern vor allem viele Fragen im Vordergrund. Zum Beispiel, welche Nachmittagsangebote es gibt, wie unterrichtet wird, welche Schwerpunkte die Schule anbietet und wie es mit der Förderung aussieht. Und so staunten viele Mamas und Papas nicht schlecht, als sie auf ihrem Weg durchs Gebäude nicht nur die Arbeitslehre mit ihren vier Werkräumen, die Pläne der gerade entstehenden Mediathek und Naturwissenschaften oder den neuen Konzentrationsraum im Obergeschoss präsentiert bekamen. Zwischen den Mädchen der Trampolin-AG wurden Pausen- und Ganztagskonzept erläutert und im Flur des Jahrgangs 5 das Förderstufenkonzept (kleine Klassen, Klassenlehrerunterricht und viel Zeit zum Ankommen) sowie das der neuen Sportklasse mit fünf Stunden Sport in der Woche.

Vor allem die neuen, hellen und liebevollen Klassenräume fielen vielen Eltern sofort auf sowie der freundliche und respektvolle Umgang miteinander von Seiten der Schüler und Lehrer

Das fiel den Kindern vielleicht nicht sofort auf, denn die hatten ihren Fokus auf den Schüler-Guides, die viele sofort als sehr positiv wahrnahmen. Außerdem waren sie sehr damit beschäftigt, die Angebote zu erkunden.  In Chemie untersuchte man Filzstifte und in Physik die Hebelwirkung. In Arbeitslehre wurde ein Kreisel hergestellt und in Mathe kam man so manchem Geheimnis der Mathematik auf die Spur. 90 Minuten Zeit gingen dabei schnell um und zum Schluss kamen einige ganz schön ins Schwitzen, denn an der Rallye wollte man auch noch teilnehmen und sich in der Cafeteria stärken auch noch. Dort warteten dann oft schon die Eltern auf ihren Nachwuchs. Bei Brezeln, Kaffee und Waffeln und einem Plausch mit anderen Eltern und Lehrern über die vielen Eindrücke, die man heute in der SiO gewinnen konnte, gingen viele nach über zwei Stunden sehr zufrieden nach Hause.


Großes Völkerballturnier mit über 200 Kindern

 

 Wenn man heute an seine Zeit in der Grundschule denkt, dann fallen vielen Menschen bestimmt ganz unterschiedliche Dinge ein. Aber eines verbinden bestimmt nicht wenige mit dieser Zeit - das Völkerballspielen.  Zwei Mannschaften, ein Feld und der Ball - vor dem man immer auf der Hut war. Die einen lieben das Spiel, die anderen nicht ganz so. Aber es vereint und das wurde am letzten Dienstag im Januar bewiesen. Denn da lud der Sportfachbereich der Schule im Ostergrund die umliegenden Grundschulen zum großen Völkerballturnier gegen die Förderstufe der Schule im Ostergrund ein. Rund 150 Mädchen und Jungen der vierten Klassen aus Treysa und Willingshausen fanden dazu mit ihren Lehrern den Weg in die Dreifelderhalle der Schule, um gegen die vier Klassen der Förderstufe anzutreten. Das Haus war dementsprechend gut gefüllt, die Stimmung ausgelassen und fröhlich und das sportliche Engagement mehr als hoch.

Drei Stunden kämpften rund 10 Mannschaften gegeneinander. Man rannte dem Ball davon, wurde getroffen, stand am Rand und versuchte wieder ins Feld zu kommen, indem man einen gegnerischen Mitspieler traf.  Die Mindestanforderung waren 15 Spieler pro Feld die Anzahl von Jungen und Mädchen waren egal und ob die Klasse groß und klein war auch. Tipps für das Gewinnen gab es nicht. Jede Klasse hatte die Möglichkeit, das Match für sich zu entscheiden. Und oft sah es wirklich eng aus, wenn bereits der König ins Feld musste. Und doch war auch oft an dieser Stelle nichts entschieden. Damit alles fair ablief, hatten die Sportlehrer Sven Leißner und Eugen Koch alles im Blick. Sie zählten die Punkte und achteten auf Fairplay. Dies war aber auch kaum nötig, resümierte man im Nachhinein. "Die Veranstaltung war rundum gelungen. Die Schüler waren sehr motiviert und man merkte, dass sie mit Spaß bei der Sache waren", zog Eugen Koch sein Fazit. Bestätigt wurde dies auch jedem Zuschauer, der die Halle betrat. Vor allem die vielen Anfeuerungsrufe der Mitschüler waren nicht zu überhören und von "4b vor" über "6a los" waren diese ganz unterschiedlich. Aber alle mit demselben Zweck, die Klasse zum Gewinnen zu motivieren oder um einfach Spaß zu haben beim wohl bekanntesten Mannschaftsspiel der Schulzeit.  

 


Ausgebildet fürs Lesen im Seniorenheim

 

Ausgebildet  fürs Lesen im Seniorenheim

"Geschichten aus dem Koffer" heißt ein Projekt, welches von der Initiative Stiftung Lesen ins Leben gerufen wurde und seit einigen Jahren erfolgreich für Schulen in Deutschland angeboten wird. Was dahinter steckt? Interessierte Schülerinnen und Schüler werden zu Lesescouts ausgebildet und gehen nach ihrer Ausbildung regelmäßig in ein Seniorenheim, um dort den alten Menschen vorzulesen und um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Im Rahmen des Lese- und Deutschunterrichts brachten die Deutschlehrerinnen der F6a Annika Kurz und der F6b Ingrid Dietz im Herbst letzten Jahres den Stein dafür an der Schule im Ostergrund ins Rollen.

Die beiden meldeten die beiden sechsten Klassen der Schule an und besuchten noch im Dezember die Seniorinnen und Senioren im Altenheim in der Breslauer Straße. Dort kam man zu Beginn etwas zögerlich ins Gespräch mit den Bewohnern. Die Barriere, mit fremden Menschen zu sprechen, die auch noch älter und fremd waren, war für viele Kinder ungewohnt, beobachteten die Lehrerinnen. Aber schon nach kurzer Zeit brach bei den meisten das Eis. Man unterhielt sich, spielte Spiele, schaute sich die Zimmer an oder man las schon vor. Nicht wenige waren überrascht, als die Zeit des Besuchens schon vorbei war. Und viele schüchterne oder sonst unruhigere Kinder zeigten sich plötzlich von einer ganz anderen Seite.

Deswegen erstaunte es die beiden Pädagoginnen nicht, dass sich rund 20 Schülerinnen und Schüler daraufhin zum Lesescout ausbilden ließen. Nach den Weihnachtsferien war es dann soweit.  Eilsabeth Gessner und Horst Paul Kuhley vom Forum-Lesen aus Kassel kamen zweimal in die Schule im Ostergrund, um die Schüler auf ihre Aufgabe vorzubereiten. Die Mädchen und Jungen bekamen hierzu vor allem Tipps für gutes Vorlesen. Man erarbeitete, wie man einen Text richtig vorbereitet und worauf es beim Lesen ankommt. Die Schüler wurden aber auch darin bestärkt, sich eine gute Leseatmosphäre vor Ort zu schaffen, damit es den Kindern gut geht und damit ihre Mühen auch gut präsentiert werden können.

 Damit die Schüler richtig vorbereitet sind, gab es von der Stiftung Lesen einen Koffer voller Bücher mit Themen für Senioren. Und nun, wo die Schüler bereit sind, geht es nun endlich bald ins Seniorenheim. Denn in Kleingruppen werden die Schüler nun regelmäßig dorthin gehen, um dort mit der älteren Generations ins Gespräch zu kommen. Mit Spannung und Freude warten die Sechstklässler nun auf den Tag, wo es endlich losgeht. Denn sie alle machen es freiwillig am Nachmittag. Warum? Weil man so jemandem eine Freude machen kann, sagen sie. Außerdem habe es Ihnen Spaß gemacht, mit den Damen und Herren ins Gespräch zu kommen. "Dies ist eine sehr gute Basis für dieses Projekt, welches von nun an so oder angewandelt zum festen Bestandteil des Schulkalenders werden soll", erklärten Ingrid Dietz und Annika Kurz.


Den Geheimnissen der Mathematik auf der Spur

 

 

Das 1x1 lernen Schüler bereits in der Grundschule. Ebenso das Plus- und Minusrechnen in einem bestimmten Zahlenraum.  Später kommen Dreisatz, Zinsrechnung und der Satz des Pythagoras dazu. Dass man Mathe aber auch anfassen und erleben kann, das kommt im regulären Mathematikunterricht oft zu kurz. Wer Mathematik mal von seiner ganz anderen Seite kennenlernen wollte, der hatte dazu im Mini-Mathematikum in Willingshausen Gelegenheit. Auch die Klasse F5a nutzte die Chance und fuhr in der letzten geöffneten Woche des Mathematikums mit dem Museumsbus nach Willingshausen. Gemeinsam mit ihren Lehrern Uwe Reiter, Nadine Kämmer und Maxi Scheuermann inspizierten sie die mathematischen Aufgaben und Versuche, ohne es eigentlich zu merken. Denn Mathe steckt in viel mehr Teilen des täglichen Lebens. Auch da, wo man es nicht immer vermutet.

Prädikat: Sehr gut. Die Fünftklässler waren mehr als zufrieden und die Lehrer auch.


Erst das Schreiben, dann die Präsentation!

Sich ein Thema seiner Wahl bzw seines Interesses auszusuchen und dieses eigenständig und wissenschaftlich zu bearbeiten. Dies ist das Ziel bzw. die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler der R10 der Schule im Ostergrund gewesen. Denn für sie standen am Dienstag und MIttwoch nach den Weihnachtsferien ihre Präsentationsprüfungen an. Hierzu mussten die Mädchen und Jungen eine Hausarbeit zu dem selbst gewählten Thema verfassen. Im Zentrum dieser standen Themen wie zum Beispiel der Plastikmüll in den Weltmeeren, Forstwirtschaft, Das Tagebuch der Anne Frank oder die Wirtschaftskrise von 2008. In den Ferien gab es dann Arbeit für die Prüflinge und ihre Prüfer. Erstgenannte bereiteten ihre Prüfungen vor und zweitgenannte laßen die Arbeit gründlich durch. Für die Schüler der R10 eine besondere Aufgabe. Endlich konnten sie zeigen, welche methodischen Kenntnisse sie sich in ihrer schulischen Laufbahn angeeignet haben. Die meisten nutzen die PowerPoint für ihre Zwecke aber auch die guten alten Plakate kamen zum Einsatz. Insgesamt können die 20 Mädchen und Jungen stolz auf ihre Ergebnisse sein, die sie in Kurzvorträgen von 10 Minuten einer Prüfungskommission präsentierten und sich anschließend noch den vielen Fragen der Prüfer stellten. Gut habt ihr das gemacht - und nach der Präsentation ist vor der nächsten Prüfung. Die ist übrigens im Mai und fast der letzte Streich unserer Abgangsklassen im Schuljahr 2018/2019.